Kohfeldt verlängert bei Werder bis 2021

Florian Kohfeldt wird auch in Zukunft die Geschicke der Bremer Mannschaft leiten. Der 35-Jährige einigte sich mit dem Verein auf eine langfristige Zusammenarbeit bis zum Sommer 2021.

„Florian hat mit seiner kommunikativen, transparenten und kritisch-konstruktiven Art großen Anteil am Entwicklungsprozess unserer Mannschaft“, meinte Geschäftsführer Frank Baumann und ergänzte: „Er hat das Team mit klaren Vorstellungen und einer erkennbaren Philosophie aus einer schwierigen Situation herausgeführt. Wir sind davon überzeugt, dass er mit seinem Trainerteam in Zukunft diesen positiven Weg fortführen wird.“ Und so wurden auch die Verträge der Co-Trainer Tim Borowski und Thomas Horsch, des Torwarttrainers Christian Vander, der Athletik-Spezialisten Axel Dörrfuß und Günter Stoxreiter sowie der Analysten Mario Barić und Pascal Schichtel verlängert.

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Kohfeldt selbst freute sich über das in ihn gesetzte Vertrauen. „Ich empfinde diese Entscheidung als hohe Wertschätzung meinem gesamten Trainerteam gegenüber und freue mich, dass wir auch in den kommenden Jahren die Zukunft des SV Werder Bremen mitgestalten können“, betonte der Übungsleiter. „Die vergangenen Monate haben mich in der Ansicht bestärkt, dass in der Mannschaft das Potenzial steckt, die positive Entwicklung fortzusetzen. Wir wollen gemeinsam eine Kultur in dieser Mannschaft und in dem Verein festigen, zu jeder Zeit auf hohem Niveau das Beste aus uns herauszuholen.“

Ex-U23-Coach führte Werder aus dem Tabellenkeller

Kohfeldt war zuvor Trainer der U23 und hatte die Profis nach der Entlassung von Alexander Nouri vor dem elften Spieltag der laufenden Saison übernommen. Seither führte er die Grün-Weißen vom vorletzten Tabellenplatz auf den zwölften Rang und vertrieb die Abstiegssorgen. Außerdem brachte Kohfeldt mit seiner offensiven Art und Weise, Fußball spielen zu lassen, einen Hauch der alten, glanzvollen Zeiten zurück nach Bremen. Nach dem 2:1-Erfolg über Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag haben die Norddeutschen nun elf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.