Kohfeldt: „Wir brauchen noch Punkte“

Der schwächelnde FC Augsburg wurde von Werder Bremen beim 1:3 am Samstagnachmittag teilweise vorgeführt. Die überzeugenden Gäste dürften in dieser Form mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

„Ich bin beeindruckt von der Souveränität, von der Art und Weise, wie wir gespielt haben“, sagte Kapitän Zlatko Junuzović. Der Österreicher war bis zur 63. Minute selbst nur Zuschauer, versicherte aber, er habe mit dem Trainer „kein Problem“. Wie sollte er auch? Denn Florian Kohfeldt hatte in Augsburg alles richtig gemacht, und das hatte mit der Aufstellung begonnen.

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Überragend bei den klar besseren Bremern war Ishak Belfodil. Der gebürtige Algerier war neben Philipp Bargfrede für Junuzović und Milot Rashica in die Mannschaft gekommen, dafür bedankte er sich mit zwei Toren (5./40.) sowie der Vorlage zum entscheidenden Treffer durch Max Kruse (82.). Er habe, sagte Kohfeldt, einen „körperlich präsenten“ Stürmer auf dem Platz haben wollen, „der auch in die Zwischenräume geht“. Der Plan ging auf. Kohfeldt war „sehr einverstanden“ mit seiner Mannschaft – warnte aber auch „vor Selbstzufriedenheit, die Situation ist nicht so, dass wir uns aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben. Wir brauchen noch Punkte.“ Bremen hat 33. Das sollte bei acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz aber reichen.

(sid)