Korkut: „Letztendlich müssen wir mit dem Punkt leben“

Der VfB Stuttgart bleibt dank eines 1:1 (1:1)-Unentschiedens gegen den Hamburger SV unter Trainer Tayfun Korkut weiterhin ungeschlagen. Einfach war das Spiel gegen den Tabellenletzten allerdings nicht, wie der Coach im Anschluss an die Partie erklärte.

Es sei „das erwartet schwere Spiel“ gewesen, meinte der Übungsleiter nach Abpfiff. In der ersten Halbzeit sah Korkut seine Mannschaft zu passiv. Das rächte sich im Spielverlauf schnell. Lewis Holtby hatte den HSV nach 18 Minuten in Führung gebracht (18.). Daniel Ginczek (44.) war es dann zu verdanken, dass der VfB nicht mit einem Rückstand in die Kabine gehen musste. Nach Wiederanpfiff sah Korkut eine „klare Steigerung“. Seine Mannschaft habe „unbedingt gewinnen“ wollen, sagte der Trainer. „Wir können aber auch mit dem Punkt leben und konzentrieren uns auf das nächste Spiel“, betonte er.

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Innenverteidiger Holger Badstuber sah das Spiel ähnlich wie Korkut. Auch er bemängelte die Leistung in Abschnitt eins. „Zu einem guten Zeitpunkt erzielen wir den glücklichen Ausgleich“, sagte er. Mit Abschnitt zwei zeigte sich Badstuber ebenfalls nicht zufrieden. Es habe sehr viele Räume gegeben, die der VfB allerdings nicht habe nutzen können. „Wir waren insgesamt nicht aggressiv und kompakt genug. Dass es dann auch gegen den Tabellenletzten schwer wird, hat man gesehen“, betonte Badstuber. Auch Dennis Aogo bemängelte fehlende Kompaktheit im Spiel der Schwaben. „Die Mannschaftsteile haben heute nicht so gut zusammengearbeitet, wie in den letzten Wochen“, sagte er.