Korkut sieht Chance auf Stimmungsumschwung

Als Chance zum Stimmungsumschwung will Tayfun Korkut sein erstes Spiel an der Seitenlinie des VfB Stuttgart verstanden wissen. Würde ihm beim VfL Wolfsburg am Samstag der erste Auswärtssieg der Saison gelingen, würde er die Skeptiker schließlich erst mal zum Verstummen bringen.

„Wir werden das Spiel als erste Chance sehen, den ersten Auswärtssieg zu holen. Wir schauen, dass wir die individuellen Stärken unserer Spieler auf den Platz bringen, sind gut gerüstet und vorbereitet“, sagte Korkut am Freitag. Selbstbewusstsein will der 43-Jährige seiner Mannschaft vermitteln. Dieses schließlich hatte der VfB zuletzt mächtig eingebüßt nach sieben Niederlagen in den vergangenen acht Pflichtspielen. Auswärts sind die Schwaben in dieser Saison zudem noch sieglos.

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Das Duell in Wolfsburg sei daher eine „Chance, nicht nur zu punkten“, erklärte Korkut weiter, „sondern einen Dreier zu setzen und die negative Auswärtsserie zu stoppen. Wir sind sehr, sehr optimistisch.“ Dass es von den Fans teils massive Widerstände gegen seine Person gegeben hatte, interessiere ihn dagegen nicht. Nur die Arbeit mit der Mannschaft zähle in der aktuellen Situation, den Rest blende er vollständig aus.

Besonders beäugt dürften dabei am Samstag gewiss Aufstellung und taktische Ausrichtung werden. „Personelle Änderungen“ seien möglich, sagte Korkut, zudem werde er am Spielsystem feilen. Dabei allerdings dürfte der Nachfolger von Hannes Wolf zunächst mal behutsam vorgehen. Keine Frage jedenfalls dürfte sein, wer in vorderster Front beginnt: Neben Korkut nämlich werden sich in Wolfsburg sämtliche Augen auf Mario Gómez richten. Dank seiner Präsenz sei der Angreifer „ein besonderer Spieler“, sagte Korkut. Noch kein Thema ist dagegen Holger Badstuber, dessen Rückkehr ins Mannschaftstraining „schon bald“ anstehe.