Korkut will „mit gutem Gefühl in die Pause gehen“

Der Wind hat sich gedreht beim VfB Stuttgart: Nach 14 Punkten unter Tayfun Korkut haben sich die Schwaben ins Tabellenmittelfeld vorgearbeitet. Beim SC Freiburg soll am Freitagabend das nächste Erfolgserlebnis her.

Ausschlaggebend für die jüngsten Erfolge sei die kontinuierliche Leistungsbereitschaft seines Teams, urteilte Korkut am Mittwoch. „Die Mannschaft hat sich eine Regelmäßigkeit erarbeitet in Sachen Ordnung und Bereitschaft, die uns da hingebracht hat, wo wir im Moment stehen“, erklärte der VfB-Trainer. Noch ungeschlagen ist der 43-Jährige seit seinem Amtsantritt bei den Stuttgartern, vier Siege und zwei Remis sammelte Korkut bislang und führte das Team damit auf Rang zehn. Die größte Abstiegsgefahr ist damit erst mal gebannt. Dennoch dürfe sein Team nun nicht nachlassen, forderte der Coach: „Ein gutes Ergebnis ist wichtig, um mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause zu gehen.“

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Den kommenden Gegner sieht Korkut allerdings „auf Augenhöhe“, wie er betont: „Sie reagieren sehr schnell auf Rückschläge, kommen zurück und verfallen nicht in eine Negativdynamik.“ Vor allem im Schwarzwald-Stadion sei Freiburg ein extrem schwer zu bespielender Kontrahent – eine Einschätzung, die ein Blick in die Heimtabelle belegt. Dort nämlich belegt der SCF mit 21 Zählern den elften Rang. Stuttgart hingegen sammelte erst zwei Auswärtssiege – beide unter Korkut. Der Hoffnungsträger des VfB heißt auch am Freitag wieder Mario Gómez. Für den Stürmer hatte der Coach am Mittwoch ein besonderes Lob übrig. „Sehr zufrieden“ sei er mit Gómez’ Leistungen, stellte Korkut klar: „Ich bin froh, dass er bei uns ist.“