Kovač: „Gladbach kommt aus anderen Regionen“

Heimspiele sind bislang die Achillesferse von Eintracht Frankfurt, entsprechend gespannt blicken die Fans auf das Gastspiel von Borussia Mönchengladbach im Stadtwald. Niko Kovač verspricht, die Heimschwäche zu lösen. Die Favoritenrolle aber schiebt er trotzdem den Gästen zu.

„Wir können das Phänomen, dass es zu Hause nicht so läuft wie auswärts, sicher nicht von heute auf morgen beheben. Aber wir arbeiten daran Tag für Tag“, sagte Kovač auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Erst neun Punkte in neun Heimspielen holte die Eintracht schließlich in der bisherigen Saison. Dass sie trotzdem als Siebter von Europa träumen darf und nur einen Punkt hinter den Gladbachern steht, verdankt sie maßgeblich der Auswärtsstärke. Doch auch daheim soll es bald wieder klappen: „Auf einem guten Weg“ befinde sich die Mannschaft bei diesem Unterfangen, erklärte Kovač: „Ich sehe eine Tendenz bei meinen Spielern, die in die richtige Richtung geht.“

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Trotz dieses Aufwärtstrends und der engen Tabellensituation aber sieht der 46-Jährige die Favoritenrolle bei den Gästen. „Sie kommen nach wie vor aus anderen Regionen. In den vergangenen Jahren konnte Mönchengladbach viel internationale Erfahrung sammeln“, sagte Kovač und nannte die Vorzüge des kommenden Gegners: „Sie haben technisch starke und quirlige Spieler, die gut im Ballbesitz sind, aber auch gefährlich nach vorne umschalten können. Es kann eine offene Partie werden, gleichzeitig wird aber auch Geduld gefragt sein.“

Fabián muss konditionell noch zulegen

Personell sieht die Situation bei den Hessen nahezu unverändert aus. „Nichts Neues“ gebe es bei David Abraham, erklärte Kovač. Der Abwehrchef laboriert weiterhin an den Folgen eines Blutergusses im Schienbein. Ebenfalls weiterhin nicht mit dabei ist Danny Blum, der aufgrund von Wadenproblemen fehlt. Grünes Licht gibt es hingegen bei Marco Russ, der zuletzt gegen Wolfsburg (3:1) noch hatte zusehen müssen.

Marco Fabián dagegen sei nach wie vor nicht so weit: „Er muss im konditionellen Bereich noch etwas aufholen und ist daher für morgen noch kein Thema“, stellte Kovač fest. Im Verlauf des Monats hatte der Coach bereits mehrfach betont, den mexikanischen Spielmacher erst im Februar wieder bringen zu wollen.