Kovač warnt vor Kölner „Aufbruchstimmung“

Erst vor zwei Tagen hat Eintracht Frankfurt einen Riesenschritt in Richtung Pokalfinale gemacht. Dieser Traum jedoch soll nun erst mal wieder aus den Köpfen der Spieler verbannt werden. In der Liga schließlich wartet am Samstag die Pflichtaufgabe 1. FC Köln.

Alles andere als ein Sieg wäre enttäuschend für die Hessen – es geht schließlich gegen das Schlusslicht. Dabei gibt Niko Kovač aber wie üblich den Mahner. Eine „Aufbruchstimmung“ infolge des Trainerwechsel von Peter Stöger zu Stefan Ruthenbeck hat der Eintracht-Coach beim kommenden Gegner ausgemacht. Daher warnt Kovač davor, sich von der Tabellensituation blenden zu lassen: „Die Mannschaft, die morgen zu uns kommt, ist nicht die, die wir in der Hinserie gesehen haben“, sagte er über das Schlusslicht. Die jüngste Bilanz des FC kann sich schließlich sehen lassen. Zehn Punkte holten die Kölner aus den jüngsten fünf Ligaspielen – und damit zwei mehr als die Eintracht. „Wir können nur bestehen, wenn wir uns weiter steigern. Das ist uns bewusst. Aber das Potenzial dazu haben wir“, erklärte Kovač daher.

- Anzeige -

Dabei will der 46-Jährige am Samstag auf ein Rezept setzen, das die Mannschaft bereits gegen Mainz angewendet hat: frühes Anlaufen, um den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Der 3:0-Sieg im Viertelfinale sei allerdings keineswegs so leicht gewesen, wie er oftmals dargestellt worden sei. „Ein hartes Stück Arbeit“ sei der Erfolg gegen Mainz gewesen, sagte Kovač: „Wir mussten 90 Minuten für das Weiterkommen ackern.“ Da dürfte es dem Eintracht-Trainer gerade Recht kommen, dass die personelle Situation weiterhin entspannt ist. Mijat Gaćinović, der gegen Mainz hatte passen müssen, sei „so weit fit“, bilanzierte Kovač, selbiges gelte voraussichtlich für Omar Mascarell und Marius Wolf. Auf eine Rückkehr von David Abraham hofft er in der Folgewoche gegen Leipzig.