Kovač: „Wird nicht leicht, unsere Position zu halten“

Eintracht-Coach Niko Kovač äußert Europapokal-Ambitionen weiterhin nur vorsichtig. Vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Sonntag (15.30 Uhr) outet sich der 46-Jährige zudem als Fan von SVW-Trainer Florian Kohfeldt.

Die SGE steht aktuell auf Platz vier der Tabelle, mit sechs Punkten Vorsprung auf Rang sieben. Dennoch bleibt Kovač mit Blick auf eine Europapokal-Qualifikation zurückhaltend. „Wir haben ein sehr schweres Restprogramm vor der Brust. Es wird also nicht leicht, unsere Position zu halten. Aber wir wollen alles versuchen. Was dann am Ende dabei rauskommt, müssen wir schauen“, meinte er auf der Pressekonferenz am Freitag. Mit der TSG 1899 Hoffenheim, Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München warten noch einige Brocken auf Frankfurt.

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Und auch den kommenden Gegner aus Bremen schätzt Kovač sehr gefährlich ein. Der Eintracht-Trainer stimmte eine regelrechte Lobeshymne auf den Nordklub und dessen Trainer Kohfeldt an. „Florian Kohfeldt macht es richtig gut in Bremen. Dass Bremen so gut dasteht, ist sicherlich auch sein Verdienst. Er lässt dynamisch, erfolgsorientiert und attraktiv Fußball spielen. Es macht Spaß, Werder zuzuschauen“, schwärmte er und betonte: „Um in Bremen gegen diese Mannschaft und dieses Publikum zu bestehen, müssen wir hart arbeiten. Aber ich bin positiver Dinge, dass wir auch dort punkten können.“

Salcedo fällt länger aus – Mascarell macht Fortschritte

Carlos Salcedo wird dabei nicht helfen können. Der Mexikaner, der mit einem Schlüsselbeinbruch vom Nationalteam zurückkehrte, wurde operiert und fällt länger aus. „Das ist sehr ärgerlich und schade. Ich hoffe, dass er schnell gesund wird. Auch im Hinblick auf die Weltmeisterschaft“, meinte Kovač. Der Kroate muss zudem weiterhin auf Omar Mascarell verzichten, der aber Fortschritte macht, wie der SGE-Trainer mitteilte. Eine Untersuchung in der kommenden Woche soll neue Erkenntnisse bringen. Ansonsten kann Kovač am Sonntag aus dem Vollen schöpfen.