Kramer fordert „Siegermentalität und klaren Kopf“

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Mittelfeldspieler Christoph Kramer hat seine Mitspieler beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in die Pflicht genommen und sein Vertrauen in Trainer Dieter Hecking unterstrichen. Ein Mentalitätsproblem, das den Borussen nach Platz neun in der vergangenen Spielzeit vorgeworfen wurde, sieht Kramer nicht.

„Man muss einfach Siegermentalität haben und mit einem klaren Kopf umsetzen, was der Trainer vorgibt. Wenn man das tut, ist das eine Voraussetzung für den Erfolg“, sagte der Weltmeister von 2014 der Rheinischen Post (Samstagsausgabe). Wenn das Team das neue System so umsetze, „wie der Trainer es plant, werden wir auch wieder den nötigen Erfolg haben, da bin ich mir sicher. Man sollte nicht erwarten, dass wir jetzt ein Pressing spielen wie Chile in besten Zeiten. Aber bis jetzt sieht es gut aus, dass die Analyse der vergangenen Saison Früchte trägt“, führte der 27-Jährige aus.

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„Wenn das Licht im Stadion angeht, kann ich mich auf unser Team verlassen, darauf, dass alle wollen. Fehlende Leidenschaft? Fehlender Siegeswillen? Das gibt es nicht. Wenn ich vor einem Spiel in die Kabine schaue, sehe ich nur Leute, die gewinnen wollen“, sagte der gebürtige Solinger. In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte Kramer 28 Pflichtspiele für Gladbach und erzielte dabei drei Treffer. Vertraglich ist der 27-Jährige, dessen Marktwert auf knapp zwölf Millionen Euro geschätzt wird, noch bis zum 30. Juni 2021 gebunden.

(cbe/sid)