Kübler setzt gegen Bremen auf Heimstärke

Lukas Kübler ist seit dem Sommer 2015 für den SC Freiburg aktiv. In der bisherigen Rückrunde der laufenden Spielzeit mauserte sich der Rechtsverteidiger zur Stammkraft bei den Breisgauern. Nun sprach er über die aktuelle sportliche Situation und den Konkurrenzkampf auf seiner Position.

Bei der 1:2-Niederlage in Hannover am letzten Wochenende riss die Serie der Freiburger. Zuvor war der SC neun Partien in Folge unbesiegt gewesen. „Klar wollten wir unsere Serie von neun Spielen ohne Niederlage gerne fortsetzen. Es war uns aber auch klar, dass wir nicht noch 20 Spiele lang ungeschlagen bleiben werden“, meinte Kübler im Interview auf der Vereinshomepage. „Nur der Zeitpunkt war unglücklich, weil Hannover ein Gegner war, den wir noch mit in den Abstiegskampf ziehen wollten.“ Die Pleite sei allerdings abgehakt, der Fokus liege auf der kommenden Partie am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SV Werder Bremen. „Jetzt müssen wir einfach weitermachen“, forderte der 25-Jährige.

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Werder rangiert in der Tabelle drei Ränge, aber nur zwei Punkte hinter den Badenern. Ein Sieg gegen die Norddeutschen könnte also für Entlastung im Abstiegskampf sorgen. Eine Niederlage dagegen könnte den Vorsprung vor dem Relegationsplatz auf zwei Zähler schrumpfen lassen. „Wir wissen alle, dass dieses Duell ein sehr wichtiges ist. Schließlich kann jeder die Tabelle lesen“, stellte Kübler klar und fügte an: „Wir wissen aber auch, dass wir sehr heimstark sind. Wenn wir unsere Chancen nutzen, sollten schon ein paar Tore drin sein für uns.“ Das letzte Aufeinandertreffen mit den Grün-Weißen verloren die Freiburger im DFB-Pokal kurz vor Weihnachten mit 2:3. „Das Pokal-Aus war am Ende bitter, aber auch selbst verschuldet“, konstatierte Kübler und kündigte Besserung an.

Konkurrenz mit Stenzel „macht stärker“

Seit der Winterpause lief der Defensivakteur in vier von fünf Ligaspielen von Beginn an auf. In der Hinrunde noch musste er auf der Position des Rechtsverteidigers zumeist Pascal Stenzel den Vorzug lassen. „Das war in der ersten Saisonhälfte auch etwas hart für mich, weil ich es bei meinen bisherigen Stationen nicht gewohnt war, fit zu sein und nicht zu spielen“, erklärte der gebürtige Rheinländer. „Aber es hat mir gleichzeitig gezeigt: Wenn du dranbleibst, bekommst du wieder deine Chance. Außerdem macht Konkurrenz einen stärker.“