Labbadia: „Brauchen einen Erfolgsmoment“

Bruno Labbadia wartet noch immer auf seinen ersten Sieg als Cheftrainer des VfL Wolfsburg. Vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim SC Freiburg am Samstag (15.30 uhr) hofft der 52-Jährige auf ein Erfolgserlebnis für die zuletzt erschreckend harmlose Offensive.

In den letzten 14 Spielen gelang dem VfL jeweils maximal ein Tor – von Torgefahr keine Spur. „Gegen Schalke und Hertha hat man gesehen, dass wir uns das Tor erarbeiten müssen und es uns nicht einfach so zufliegen wird“, meinte Labbadia und ergänzte: „Beim Schalke-Spiel haben wir uns 78 Minuten den Elfmeter regelrecht verdient. Daher ist es vor allem zukünftig wichtig, wenn wir uns diese Momente erarbeitet haben, diese auch konsequenter umzusetzen.“ Dass es aktuell an Kreativität und Mut mangelt, ist seiner Ansicht nach der brisanten Lage der „Wölfe“ geschuldet. „Offensive Inspiration ist in unserer Situation nicht automatisch gegeben“, stellte er fest und erklärte: „In dieser Phase brauchen wir dann auch einmal einen Erfolgsmoment, dieser würde den Spielern helfen und daraus können wir dann wieder neue Inspiration beziehen.“

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In der Offensive kann Labbadia immerhin personell nahezu aus dem Vollen schöpfen – defensiv fehlen Wolfsburg in Freiburg gleich mehrere Akteure. Sechser Josuha Guilavogui muss nach seiner Gelb-Roten Karte bei Hertha BSC (0:0) aussetzen, Innenverteidiger Jeffrey Bruma wird von einem grippalen Infekt außer Gefecht gesetzt. Weiterhin verzichten muss der Tabellenfünfzehnte auf das Abwehr-Trio Felix Uduokhai, John Anthony Brooks und Sebastian Jung (alle Trainingsrückstand). Letzterer soll wie Jakub Błaszczykowski, der noch in Polen an seinem Comeback arbeitet, in der nächsten Woche wieder ins Teamtraining einsteigen.