Labbadia gehen die Alternativen aus

Vor dem Heimspiel gegen den FC Schalke 04 am Samstag (18.30 Uhr) vergrößern sich beim VfL Wolfsburg die Verletzungssorgen weiter. Trainer Bruno Labbadia appelliert an den Teamgeist.

Der VfL ist in dieser Saison vom Verletzungspech verfolgt. Gegen Schalke muss Labbadia womöglich auf zwölf Spieler verzichten. Yannick Gerhardt (Syndesmosebandteilriss), Marcel Tisserand (Muskelsehnenriss im Oberschenkel), John Anthony Brooks (Entzündung im Knie), Felix Uduokhai, Sebastian Jung, Jakub Błaszczykowski und Ignacio Camacho (alle Aufbautraining) fehlen den Niedersachsen schon länger. Am Mittwoch kam mit Admir Mehmedi der nächste langfristige Ausfall dazu. Beim Winter-Einkauf wurde ein seltener Bänderriss im Mittelfuß diagnostiziert. Zuletzt mit dem Training aussetzen mussten zudem Josip Brekalo (Gehirnerschütterung), Divock Origi (Wadenproblematik), Joshua Guilavogui (Rückenbeschwerden) und Daniel Didavi (Pferdekuss).

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„Auf bestimmten Positionen haben wir momentan keine riesige Auswahl. Es ist eine besondere Situation, die wir einfach annehmen und meistern müssen“, kommentierte Labbadia die Verletztenmisere. Zumindest das angeschlagene Quartett um Guilavogui wollte er noch nicht ganz abschreiben. „Wir müssen abwarten“, meinte der 52-Jährige. Viele Alternativen bleiben ihm nicht, die erste Elf stellt sich am Samstag beinahe von selbst auf. Labbadia forderte deshalb Geschlossenheit. „Die einzige Chance ist, das als Mannschaft hinzubekommen“, betonte er und ergänzte: „Ohne Arbeit wird nichts funktionieren. Nur darüber holt man sich Erfolgserlebnisse.“ Der erfahrene Bundesliga-Coach blieb in seinen ersten drei Spielen als Chefcoach des VfL ohne Sieg.