Labbadia setzt auf defensive Stabilität gegen Augsburg

Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia will und muss gegen den FC Augsburg (Freitag, 20.30 Uhr) den ersten Heimsieg unter seiner Regie einfahren. Die Luft im Tabellenkeller wird immer dünner.

„Wir müssen morgen Abend zu hundert Prozent da sein. Wir wollen dort anknüpfen, wo wir in den letzten Spielen waren: Das heißt, voller Fokus und hohe Intensität mit und gegen den Ball“, sagte Labbadia am Donnerstag. Helfen könnte dabei, dass sich mehr personelle Alternativen anbieten als in den vergangenen Wochen. Mehrere weitgehend genesene Leistungsträger üben mehr und mehr Druck auf die Startformation aus. Josuha Guilavogui (muskuläre Probleme) wird gegen Augsburg allerdings definitiv ausfallen. Jakub Błaszczykowski, Felix Uduokhai, Marcel Tisserand und John Anthony Brooks haben zumindest wieder am Teamtraining teilgenommen. Für die Startelf ist das Quartett aber keine Option, so Labbadia.

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„Wir hoffen, dass das letzte Spiel auch ein Startschuss für mehr Selbstvertrauen in der Offensive war. Aber das ist eben auch ein hartes Stück Arbeit. Aber die defensive Stabilität ist dabei das A und O in unserem Spiel. Wir wollen geschlossen arbeiten und schnell nach vorne umschalten“, erklärte Labbadia zur ansteigenden Leistungskurve. „Wir brauchen die Bereitschaft, gemeinsam zu agieren – das war auch in Freiburg das Erfolgsrezept. Nany Landry Dimata hat beispielsweise unfassbar viel im Angriff geackert und das war enorm wichtig.“