Lange Pausen für Gerhardt und Tisserand

Zusätzlich zur bedenklichen sportlichen Lage kommen beim VfL Wolfsburg noch akute Personalprobleme hinzu. Die gegen Werder Bremen (1:3) fehlenden Yannick Gerhardt und Marcel Tisserand fallen länger aus. Daniel Didavi steht dagegen vor der Rückkehr ins Training.

Beim SVW fehlten Trainer Martin Schmidt gleich sieben potenzielle Stammspieler – ein Umstand, der die Situation für die krisengebeutelten „Wölfe“ nicht unbedingt leichter macht. „Der Druck steigt schon allein deswegen, weil momentan so viele Spieler fehlen“, haderte der VfL-Coach laut Sportbuzzer und fügte hinzu: „Die Ausfälle verbessern die Lage natürlich nicht.“ Neben den Langzeitverletzten John Anthony Brooks (Fuß- und Knieverletzung), Felix Uduokhai (Kniereizung), Jakub Błaszczykowski (Rückenprobleme) und Ignacio Camacho (Reha nach Sprunggelenk-OP) fehlten in Bremen zusätzlich Tisserand, Gerhardt und Didavi.

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Während Didavi, den kurzfristig eine Rachenentzündung stoppte, am Dienstag oder Mittwoch wieder ins Training einsteigen soll, sieht es bei Gerhardt und Tisserand schlechter aus. Bei Letzterem war man zunächst von einer Zerrung ausgegangen, doch die Blessur erwies sich als schwerwiegender. Der Franzose erlitt einen Sehnenriss im Oberschenkel. „Bei Marcel sieht es nicht gut aus. Ich denke, dass er erst in zwei bis drei Wochen zurückkommt“, meinte Schmidt. Noch länger fällt Gerhardt aus, der sich am vergangenen Mittwoch im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC Schalke 04 (0:1) eine Teilriss des Syndesmosebandes zuzog und einen Spezialschuh tragen muss. „Ich denke, dass er uns sechs Wochen fehlt“, gab Schmidt zu Protokoll.