Lazaro: „Nicht die Hertha aus den vergangenen Duellen“

Nach dem guten Auftritt gegen Dortmund enttäuschten die Berliner am Samstagabend. Das müde 0:0 in Bremen ließ Hertha nochmal davon kommen. Ein Grund mehr sich mit dem Auswärtspunkt zufrieden zu zeigen.

Spätestens in der Nachspielzeit hätten die Werderaner endlich den verdienten Führungstreffer erzielen müssen. Doch Maximilian Eggestein verpasste den Hochkaräter und es blieb beim 0:0. Mehrfach konnten sich die Herthaner in der letzten Viertelstunde bei ihrem Torhüter Thomas Kraft bedanken, dass es doch noch zu einem Punkt reichte. „Spielerisch war es nicht gut von uns. Bremen hat das Spiel gut aufgezogen, unsere Offensivspieler waren vor allem in der ersten Hälfte sehr mit Defensivarbeit beschäftigt“, erkannte auch Valentino Lazaro. „In der zweiten Halbzeit wollten wir es besser machen, das ist uns zumindest phasenweise gelungen. Wir waren nicht die Hertha aus den vergangenen beiden Duellen, deswegen können wir nach dieser Partie mit dem einen Auswärtspunkt zufrieden sein.“

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Einzig Vedad Ibišević konnte gefährlich vor dem Bremer Tor auftreten, ansonsten zeigte sich der Berliner Sportclub ideenlos und uninspiriert. Stürmer Davie Selke wollte das auch nicht schönreden: „Es war ein schweres Spiel für uns. Wir sind nicht gut in die Partie gekommen und haben die erste Halbzeit ein bisschen verpennt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann gesteigert und haben unsere Angriffe besser durchgebracht. Trotzdem ist der Punkt für uns eher glücklich.“ Trotz der anhaltenden Flaute gegen Bremen (kein Sieg seit Dezember 2013) hilft der Punkt den Hauptstädtern allerdings mehr als Werder, konnte Hertha doch den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter halten. Für das Heimspiel gegen Hoffenheim brauchen die Berliner aber eine ordentliche Kreativität.