Lazaro startet durch

Seit seiner Genesung im vergangenen Herbst hat sich Valentino Lazaro langsam aber stetig gesteigert. Zu Rückrundenbeginn scheint der Neuzugang nun zur treibenden Kraft der Hertha-Offensive aufgestiegen zu sein.

Aufgrund einer Sprunggelenksverletzung aus der Vorsaison verzögerte sich Lazaros Debüt zu Beginn der Saison. Erst am 28. September stand der Österreicher erstmals für Hertha BSC auf dem Platz. Seitdem hat er nur ein Pflichtspiel der Berliner verpasst; seit Anfang Dezember nominierte ihn Trainer Pál Dárdai bei jeder Partie für die Anfangsformation.

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Lazaro zahlt das Vertrauen des Trainers mit zunehmender Häufigkeit zurück. Schon beim letzten Hinrundenspiel in Leipzig (3:2) tat sich der 21-Jährige mit zwei Vorlagen hervor. Nach der Winterpause legte er zwei weitere Tore auf, ehe ihm vergangenen Samstag (2:0 in Leverkusen) sein erster eigener Treffer im Hertha-Dress glückte. Insgesamt war er an drei von vier Berliner Rückrundentoren beteiligt. „Tino hat ein überragendes Spiel gemacht. Er ist momentan in einer guten Verfassung“, stellte auch Dárdai nach Lazaros Torpremiere fest.

Gleichzeitig forderte der Coach aber laut der Bild auch Disziplin von seinem Schützling ein: „Das wichtigste in seiner Karriere ist jetzt, dass er gesund bleibt. Dafür muss er im Kraftraum viel tun, das muss er ernst nehmen.“ Dies sagt Dárdai nicht ohne Grund. Er braucht einen vollständig fitten Lazaro, der konstant Leistung bringt und für Zug zum Tor sorgt, egal ob als „Zehner“ oder als Links- oder Rechtsaußen. Mit sechs Assists ist der gebürtige Grazer schon jetzt der beste Vorlagengeber seines Teams. Fängt er wie in Leverkusen auch noch an, selbst zu treffen, macht er sich für die Hauptstädter endgültig unverzichtbar.