Leipzig bangt um Werner

Vizemeister RB Leipzig muss vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Europa League bei Olympique Marseille (Donnerstag, 21.05 Uhr) um den Einsatz von Angreifer Timo Werner bangen. Der Nationalstürmer konnte wegen Oberschenkelproblemen nicht am Abschlusstraining am heimischen Cottaweg teilnehmen.

„Der Einsatz ist fraglich. Wir müssen abwarten, wie es sich entwickelt“, teilte der Klub auf Nachfrage mit. Werner hatte im Hinspiel den Treffer zum 1:0-Endstand erzielt und den Leipzigern damit eine gute Ausgangslage beschert. Während der 22-Jährige nur individuelle Übungen absolvierte, ließ Trainer Ralph Hasenhüttl unter anderem Spielmacher Naby Keïta noch einmal eine knappe Stunde antreten. Beim 1:4 gegen Leverkusen hatte sich der Guineer eine Hüftprellung zugezogen.

- Anzeige -

Zieht Leipzig erstmals in seiner jungen Geschichte in ein Europacup-Halbfinale ein oder erleben die Sachsen eine rabenschwarze Woche? Nur drei Tage hatte Coach Hasenhüttl, um seine Spieler nach der 1:4-Klatsche wieder aufzurichten. Wie das geht, wusste der 50-Jährige jedenfalls: „Man muss vor die Jungs treten, um ihnen zu helfen und Zuversicht zuzusprechen“, erklärte Hasenhüttl, forderte aber auch: „Wir brauchen in Marseille ein anderes Gesicht.“ Kapitän Willi Orban, der nach seiner Sperre wieder in die Startelf rücken dürfte, sprach von dem nächsten Highlight. „Wir müssen uns klar machen, wie groß unsere Chance ist, in ein Europacup-Halbfinale einzuziehen“, sagte er.

(sid)