Leipzig freut sich auf eine „normale“ Woche

Die Champions League-Qualifikation gerät für RB Leipzig mehr und mehr in Gefahr. Hoffnung auf die sportliche Wende macht den Sachsen, dass sie sich im Endspurt wieder voll auf den Liga-Alltag konzentrieren können.

„Diese Belastungen nagen an unserem Spiel. Wir brauchen dringend neue Frische, auch mental“, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem 1:1-Unentschieden bei Werder Bremen am Sonntag. „90 Minuten Powerfußball geht augenblicklich nicht, aber abwartend spielen ist auch nicht unser Ding.“ Besonders in der ersten Halbzeit waren die Gäste kaum präsent und hätten nach 45 Minuten schon entscheidend zurückliegen können. Bei vier Zählern Rückstand auf Platz vier droht nun sogar die Königsklasse außer Reichweite zu geraten.

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Und so ist schon das Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den Tabellennachbarn TSG 1899 Hoffenheim für die „Roten Bullen“ ein kleines Champions League-Finale. Mit regelmäßigem Training in einer „normalen“ Woche will Hasenhüttl seine Schützlinge wieder körperlich besser in Form bringen. Denn der weitere Weg wird nicht einfacher, die nächsten Gegner sind die um den Klassenerhalt kämpfenden Vereine aus Mainz und Wolfsburg. Von den letzten sieben Begegnungen nach einem Europacup-Auftritt konnte nur eine gewonnen werden, dennoch lebt die Hoffnung auf die Wende. „Der Akku ist schon leer, aber wir können uns jetzt ohne englische Wochen besser vorbereiten“, meinte Willi Orban.

(sid)