Leipzig siegt ungefährdet gegen Craiova

Foto: Karina Hessland-Wissel/Bongarts/Getty Images

RB Leipzig hat in der Europa League-Qualifikation den nächsten Schritt nach vorne gemacht. Gegen Universitatea Craiova fuhren die Ostdeutschen im Hinspiel einen ungefährdeten 3:1 (1:0)-Erfolg ein.

Der Bundesligist trat nicht in Bestbesetzung an, trotzdem stellte Trainer Ralf Rangnick einige prominente Namen auf. So befanden sich Lukas Klostermann, Willi Orban, Kevin Kampl, Bruma und auch Jean-Kévin Augustin in der Startelf. Die WM-Fahrer Timo Werner, Yussuf Poulsen und Emil Forsberg standen im Kader, blieben zunächst aber draußen.

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Erwartungsgemäß übernahm Leipzig von Beginn an die Spielkontrolle und ließ den Ball gut laufen. Die erste Gelegenheit hatte Matheus Cunha, der die Kugel aus kurzer Distanz drüber schoss (5.). Wenige Minuten später ließ der Stürmer die nächste gute Möglichkeit aus (9.). Mitte der ersten Hälfte konnten die Ostdeutschen ihre Überlegenheit dann aber nutzen: Nach einer Ecke von Kevin Kampl köpfte Ibrahima Konaté zum fälligen 1:0 ein (25.). Auch nach dem Führungstreffer hatten die Ostdeutschen keinerlei Probleme, begannen gegen Ende des ersten Abschnitts aber damit, Ressourcen zu schonen. Zum Halbzeitpfiff hatte RB alles im Griff; lediglich die Chancenverwertung war nicht optimal.

Cunha entscheidet die Partie endgütig

Durchgang zwei startete ruhig und ohne große Torraumszenen. Erst nach einer unzureichend geklärten Ecke wurde es wieder gefährlich, als Konaté zum Abschluss kam. Gäste-Keeper Mirko Pigliacelli hatte diesen im Nachfassen aber sicher (54.). Nach einer Stunde brachte Rangnick dann frische Kräfte. Forsberg ersetzte Orban, Marcel Sabitzer kam für Bruma (61.). In der Offensive machte immer wieder Cunha auf sich aufmerksam, zum Torerfolg kam er aber auch mit seinen nächsten beiden Chancen nicht – weder aus 22 noch aus elf Metern (62./65.).

Um einiges näher dran war Augustin nur wenige Minuten später. Pigliacelli reagierte gegen den Abschluss des Franzosen aus kurzer Distanz glänzend (69.). Mit der nächsten Möglichkeit war der italienische Keeper dann aber überwunden. Dieses Mal konnte Cunha sein Erfolgserlebnis eintüten. Bedient vom kurz zuvor eingewechselten Poulsen stellte der Stürmer auf 2:0 (77.). Damit war aber noch nicht Schluss; kurz vor dem Ende erhöhte Poulsen sogar noch auf 3:0. Forsbergs Freistoß konnte Pigliacelli noch an den Pfosten lenken, doch der Däne staubte ab (87.). Beinahe mit dem Abpfiff bescherte sich der Underdog noch den Auswärtstreffer; Ivan Martić traf in der Nachspielzeit (90.+4).