Leipzig spielt auch bei Zenit auf Sieg

Am Donnerstagabend (19 Uhr) tritt RB Leipzig bei Zenit St. Petersburg zum Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League an. Die Sachsen gehen mit einem leichten Vorsprung in die Partie, müssen aber vor Zenits Angriffsmaschinerie auf der Hut sein.

Der russische Klub kam im letzten Spiel vor dem Aufeinandertreffen nicht über ein torloses Remis gegen den FK Rostow hinaus. Allerdings schonte Coach Roberto Mancini auch einige seiner Stammspieler. Kapitän Domenico Criscito war es, der die Hoffnungen auf eine Teilnahme am Viertelfinale durch seinen sehenswerten Freistoßtreffer im Hinspiel am Leben erhielt. Im heimischen Stadion ist Zenit in der Europa League (Gruppenphase bis Finale) noch ungeschlagen (17 Siege, 1 Remis). Des Weiteren ist die Mancini-Elf mit 21 Treffern das torgefährlichste Team im laufenden Wettbewerb. Emanuel Mammana fällt mit einem Kreuzbandriss definitiv aus, hinter Daler Kuzyayev stand am Mittwoch noch ein Fragezeichen. Definitiv wieder mitwirken kann hingegen Leandro Paredes. Der Mittelfeldspieler hatte das Hinspiel gelb-gesperrt verpasst.

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RB Leipzig kam bei seiner Generalprobe gegen den VfB Stuttgart ebenfalls nicht über ein 0:0 hinaus. Mittlerweile wartet RB in der Bundesliga seit vier Spielen auf einen Sieg. Das Hinspiel gegen Zenit gewannen die Sachsen durch Tore von Bruma und Timo Werner mit 2:1. Wenn man bedenkt, dass Leipzig bislang in jedem Europapokal-Spiel mindestens einen Gegentreffer hinnehmen musste, ein knapper Vorsprung. Ein 1:0 würde Zenit bereits zum Weiterkommen reichen. „Ich sage ganz klar, dass wir ein Tor brauchen. Wir werden das Spiel so angehen, dass wir uns nicht einigeln und 90 Minuten darauf hoffen, dass wir keins kassieren“, forderte RB-Coach Ralph Hasenhüttl. Marcel Sabitzer (Rückenprobleme) und der nicht spielberechtigte Ademola Lookman stehen nicht zur Verfügung.

Zenit St. Petersburg: Lunyov – Smolnikov, Ivanović, Paredes, Criscito – Erokhin, Schirkow, Kranevitter – Zabolotny, Rigoni, Kokorin

RB Leipzig: Gulácsi – Laimer, Orban, Upamecano, Klostermann – Keïta, Kampl – Bruma, Forsberg – Werner, Augustin

Für Zenit spricht vor allem die Heim- und Offensivstärke auf internationalem Parkett. Nicht umsonst hat RB-Coach Hasenhüttl mindestens einen Treffer gefordert, um das Erreichen der nächsten Runde nicht zu gefährden. Noch ist im Duell zwischen den beiden offensivstarken Teams nichts entschieden.