Leipzig überrollt die Hertha in Höchstgeschwindigkeit

RB Leipzig hat sich durch einen 6:2 (3:1)-Erfolg über Hertha BSC für die Europa League qualifiziert. Gegen die Hauptstädter spielten sich die Sachsen in einen Rausch und gewannen auch in der Höhe verdient.

Die Partie startete fulminant. Bereits nach zwei Minuten musste Hertha-Keeper Rune Jarstein den Ball nach einem Kopfball von Dayot Upamecano erstmals aus dem Netz holen (2.). Kevin Kampl hatte zuvor eine Ecke in den Strafraum geschlagen. Eine Reaktion der Hausherren ließ jedoch nicht lange auf sich warten, denn keine 120 Sekunden später war Vedad Ibišević auf der Gegenseite nach einer Plattenhardt-Ecke aus kurzer Distanz per Kopf zur Stelle (4.). Nur kurz darauf brachte Ademola Lookman die Gäste mit der dritten Chance der Partie wieder in Front (8.). Das 3:1 durch Jean-Kévin Augustin entstand derweil unter der Mithilfe von Jarstein, der einen eigentlich harmlosen Abschluss des Franzosen passieren ließ (22.).

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RB spielte stark auf und verdiente sich die Führung zur Pause. Die Hertha hingegen war darum bemüht, dagegenzuhalten, leistete sich aber in der Defensive zu viele Fehler. Nach dem Seitenwechsel brauchte es keine vier Minuten, ehe Nationalstürmer Timo Werner unbedrängt zum 4:1 einschoss (49.). Wenig später landete der Ball über Diego Demme, Augustin und Lookman bei Zweitgenanntem, der aus halblinker Position seinen zweiten Treffer markierte (54.). Das Tor von Salomon Kalou zum 2:5 war letztendlich nicht mehr als Ergebniskosmetik (64.). In der Schlussphase gab es aber auch dahingehend keine Änderungen mehr. Stattdessen erhöhte Bruma per feinem Schlenzer noch auf 6:2 (82.).