Leipzigs Investition in die Zukunft

In der Bundesliga sorgt RB Leipzig seit dem Aufstieg im vergangenen Jahr für Furore, doch auch der Nachwuchs entwickelt sich prächtig. Einen erheblichen Anteil daran hat das vereinseigene Leistungszentrum am Cottaweg. Und beim Anblick der Anlage wird klar: RB will auch in der Jugend bei den ganz Großen mitspielen.

Vier Naturrasenrasenplätze, zwei Kunstrasenplätze und ein eigenes Stadion mit 1.000 Sitzplätzen. Das Trainingszentrum von RB lässt die Herzen eines Verantwortlichen höher schlagen. Die Jugendakademie wurde bereits 2015 eingeweiht und kostete den Verein rund 35 Millionen Euro. Zwar dient das Leistungszentrum auch den Profis als Trainingsstätte, doch vor allem sollen dort die zukünftigen Werners und Forsbergs ausgebildet werden.

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Erfahrenes Personal sorgt für sportlichen Erfolg

Dafür sorgen sollen erfahrene Kräfte in der Jugendarbeit. Wie zum Beispiel Frieder Schrof, der die Jugendakademie und den Nachwuchs leitet. Bevor Schrof nach Leipzig kam, war er 29 Jahre lang für den Nachwuchs des VfB Stuttgart verantwortlich. Unter ihm reiften Spieler wie Sami Khedira oder Joshua Kimmich zu absoluten Größen heran. Auch in der Breite mangelt es in Leipzig an nichts. So besitzen die Mannschaften ab der U15 einen eigenen Athletiktrainer, ab der U14 bereits einen Video-Analysten.

Und der Aufwand scheint sich für RB auszuzahlen. Die Leipziger Jugendmannschaften spielen in ihrer Altersklasse alle auf dem höchstmöglichen Niveau. Die U17 liegt in ihrer Bundesliga-Staffel momentan sogar in Führung. Und mit Mert Yilmaz, Dominic Minz, Marc Dauter und Kilian Senkbeil hat RB auch schon in diesem Jahr vier Jugendspieler mit Profiverträgen ausgestattet.

Schulische Ausbildung kommt nicht zu kurz

Neben der fußballerischen Ausbildung ist den Sachsen auch der schulische Erfolg ihrer Schützlinge wichtig. Der Verein kooperiert mit drei Schulen und sorgt so für eine Rundumbetreuung seiner Spieler. Fünf Pädagogen kümmern sich um die Belange der Nachwuchskicker. Zudem hat jedes Team ab der U15 einen eigenen Psychologen. Noch hat das alles nicht gereicht, um einen Bundesliga-Spieler „made in Leipzig“ zu kreieren. Aber RB setzt alles daran, dies zu ändern.