Matchwinner Chandler: „So mache ich das jetzt immer“

Ohne großen Glanz, letztlich aber souverän hat Eintracht Frankfurt am Samstag den Einzug in Runde zwei des DFB-Pokals geschafft. Der große Gewinner beim 3:0 gegen Erndtebrück war Timothy Chandler.

„Ich freue mich über das Tor“, sagte der Verteidiger anschließend. Sein Treffer zum 1:0 hatte den Weg zum Sieg geebnet. Lachend ergänzte er: „Ich habe den Ball gut getroffen, ich mache das jetzt immer.“ Dass die Eintracht nach der frühen Roten Karte gegen David Abraham nicht immer sattelfest wirkte, wollte Chandler nicht überbewerten. „So ist der Pokal“, stellte der Abwehrmann nüchtern fest, wichtig sei gewesen, die nächste Runde erreicht zu haben. „Das war das erste Pflichtspiel und somit ein erster Gradmesser für uns. Wir müssen vor nächstem Sonntag noch viel arbeiten. Der Trainer wird uns auf die Fehler hinweisen und wir werden uns auf das Freiburg-Spiel entsprechend vorbereiten.“

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Ähnlich sah es sein Trainer Niko Kovač, der insbesondere die mangelhafte Chancenauswertung kritisierte. „Wir hatten genügend Chancen und hätten mehr Tore machen können“, sagte der 45-Jährige. „Wichtig ist, dass wir weitergekommen sind. So stimmt mich etwa die Anzahl der Torchancen positiv, die Verwertung war aber nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe.“ Vor allem in Hälfte zwei hätte sein Team das einstudierte Konterspiel gut umgesetzt, lobte Kovač. „Insgesamt haben wir noch eine Woche Zeit, an einigen Dingen zu arbeiten.“

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