Mehmedi: „Wolfsburg hat brutales Potenzial“

Der VfL Wolfsburg hat mit Admir Mehmedi von Bayer 04 Leverkusen eine weitere Alternative für die zuletzt oft lahmende Offensive verpflichtet. Der Schweizer Nationalspieler meldete sich am Mittwochnachmittag nach dem ersten Training mit der neuen Mannschaft zu Wort.

Dabei spricht der 26-Jährige nicht besonders gerne über seine eigene Person. „Ich beurteile mich ungerne selbst, das müssen andere machen“, sagte Mehmedi bei seiner offiziellen Vorstellung. Lieber schon sprach er über seinen neuen Klub: „Der VfL ist ein toller Verein mit einer tollen Infrastruktur. Für mich ist es eine neue Herausforderung, eine spannende Sache, auf die ich mich riesig freue.“ Mit seiner Vielseitigkeit im Offensivbereich möchte der gebürtige Jugoslawe den Niedersachsen weiterhelfen. „Ich bin ein Offensiv-Allrounder. Wer mich und meine Spielweise kennt, der weiß, dass ich auf mehreren Positionen flexibel einsetzbar bin. In der Offensive fühle ich mich überall wohl und würde da keine fixe Position ausmachen. Ich spiele dort, wo der Trainer mich braucht“, stellte Mehmedi klar.

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Für den Stürmer ist am Wichtigsten, dass er sich in seinem neuen Umfeld vernünftig einleben kann. „Erst einmal ist es wichtig, dass ich mich akklimatisiere und die Leute und alles Drumherum kennenlerne“, meinte der Ex-Bayer-Profi. Von seinen neuen Teamkameraden durfte sich Mehmedi am Mittwochvormittag bereits einen ersten Eindruck machen. „Es steckt enorm viel Talent in dieser Mannschaft. Sie hat ein brutales Potenzial und sehr, sehr gute Spieler. Auch die Stimmung innerhalb des Teams ist top“, schwärmte der Schweizer.

Rebbe freut sich über Vielseitigkeit des Schweizers

Auch VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe zeigte sich mit dem Transfer sehr zufrieden. „Mit der Verpflichtung von Admir haben wir auch noch einmal darauf reagiert, dass wir mit Jakub Błaszczykowski einen längeren Ausfall haben“, erklärte der 39-Jährige. „Wir sind außerdem natürlich froh, dass wir Admir generell auf verschiedenen Positionen einsetzen können und unseren Kader auch dadurch verstärken konnten.“ Mehmedi ist nach Rückkehrer Josip Brekalo und seinem Schweizer Landsmann Renato Steffen der dritte Wintertransfer der „Wölfe“.