Mintzlaff: „Weg nach oben führt nicht mit dem Aufzug“

Bereits im zweiten Jahr in der Bundesliga gehört RB Leipzig schon zu den Top-Vereinen Deutschlands. Der Vizemeister spielt auch in diesem Jahr wieder eine gute Saison und steht auf dem zweiten Platz. Zur Dominanz des FC Bayern und den langfristigen Plänen des Klubs äußerte sich Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

Bei Sky sagte der Funktionär, RB wolle sich „so schnell wie möglich etablieren und dauerhaft für das internationale Geschäft qualifizieren“. Ziel sei es, „nicht mehr auszugeben als einzunehmen“, fuhr der 42-Jährige fort. „Dementsprechend werden die Wachstumsschritte nicht so schnell sein. Der Weg nach oben führt nicht mit dem Aufzug.“ Der FC Bayern hingegen habe „unheimliche finanzielle Möglichkeiten“ und sei enorm „schwer zu schlagen“, merkte er an. „Dass da so eine große Lücke ist, ist sicherlich nicht schön für die Bundesliga. Aber wir spielen erst das zweite Jahr in der ersten Liga.“

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Mit der Dominanz der Bayern gehe Mintzlaff zufolge kein Qualitätsverlust für die Bundesliga einher. Der Funktionär sprach sich deshalb auch gegen eine Reform des Ligasystems aus. „Ich bin kein Fan von Play-off-Spielen. Die Bundesliga ist schon so ein tolles Projekt. Wer nach 34 Spieltagen vorne steht, der hat es auch verdient, Meister zu werden“, begründete er. Mintzlaff verriet zudem, dass sich auch Leipzig um Ousmane Dembélé bemüht habe. Der Franzose wechselte 2016 zu Borussia Dortmund und wurde dort zum Star, mittlerweile spielt er beim FC Barcelona. RB habe den Flügelspieler „früh auf dem Zettel“ gehabt, letztendlich habe der sich jedoch für den BVB entschieden, bedauerte Mintzlaff.