Müller verspürt „riesige Motivation“

Foto: Christof Stache/AFP/Getty Images

Thomas Müller verspürt nach dem frühen Ausscheiden bei der WM in Russland zu Beginn der neuen Saison eine „riesige Motivation“. Das Trainingslager am Tegernsee will er auch dazu nutzen, sich mit dem neuen Trainer Niko Kovač auszutauschen.

Er und seine Mitspieler wollten beim FC Bayern und der Nationalmannschaft zeigen, „wie wir es besser können“, sagte Müller im Interview mit den vereinseigenen Kanälen. Die ersten Tage zu Hause nach der Rückkehr aus Russland seien „nicht die schönsten in meinem Leben gewesen“, gestand er. „Mit so einer Art von Ausscheiden, mit dem Misserfolg kann man ganz schlecht umgehen, man hat auch nicht damit gerechnet.“ Wie viele andere Weltmeister von 2014 war auch Müller weit von seiner Bestform entfernt.

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Im Fußball, sagte das Münchner Eigengewächs, lägen Glück und Pech nahe beieinander, bei einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea wäre unter Umständen vieles möglich gewesen. Allerdings, betonte er, „kann man den Finger in die Wunde legen und muss feststellen, dass wir in dieser Gruppe Letzter geworden sind. Das beschäftigt einen natürlich schon.“ Konkreter wurde Müller allerdings nicht. Zum Fall Mesut Özil wurde er nicht gefragt. Immerhin hätten die Erfahrungen der WM nun dafür gesorgt, dass er mit einer „riesigen Motivation“ in die kommende Saison gehe, sagte Müller. Die kommende Trainingswoche will er auch dazu nutzen, sich mit Heynckes-Nachfolger Kovač zu verständigen: „Die nächste Woche ist auch ein Kennenlernen, Austauschen, Unterhalten, Sehen, welche Vorstellungen er hat, wie er Fußball spielen will.“

(cbe/sid)