Nagelsmann freut sich über „eindrucksvolle Botschaft“

Nach dem 1:1-Remis bei Hertha BSC dementiert Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann atmosphärische Störungen zwischen ihm und der Mannschaft. Kapitän Kevin Vogt vermisste den „letzten Punch“ bei seinem Team.

Die 1:0-Führung durch Andrej Kramarić reichte der TSG nicht, um das Spiel im Berliner Olympiastadion für sich zu entscheiden. Dem Tabellenneunten gelang es trotz optischer Überlegenheit nicht, nachzulegen. Stattdessen traf Salomon Kalou zum Ausgleich. „Ich bin mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Ich denke, wir hatten heute einen Sieg verdient. Das Spiel darf gerne 1:0 ausgehen“, meinte Nagelsmann, der Medienberichten widersprach, wonach es zwischen Team und Trainer krisele. „Man hat heute gesehen, dass da kein Bruch ist und auch kein Riss. Die Mannschaft hat mir eine eindrucksvolle Botschaft übermittelt auf dem Feld“, betonte er.

- Anzeige -

Vogt pflichtete seinem Coach bei und stärkte ihm den Rücken: „Ich muss klarstellen, dass da ein Bericht dabei war, in dem schlichtweg auch einfach Lügen zu Papier gebracht worden sind“, sagte der Spielführer und stellte klar: „Wir stehen hinter dem Trainer und der Trainer hinter uns.“ Zum Spiel meinte Vogt: „Wir haben es leider nach der 1:0-Führung verpasst, die Führung auszubauen. Mit einem Quäntchen mehr Glück erhöhen wir hier und machen vielleicht den Sack zu.“ Die Leistung betrachtete er mit gemischten Gefühlen. „Uns hat leider der letzte Punch gefehlt. Absolut positiv ist, dass wir uns Chancen erspielt haben“, sagte Vogt.