Nagelsmann: „Sind deutlich weiter als im Vorjahr“

Foto: Amelie Querfurth/AFP/Getty Images

Seit Montag befindet sich der Profikader der TSG 1899 Hoffenheim im Trainingslager im österreichischen Windischgarsten. Cheftrainer Julian Nagelsmann zog am Mittwoch sein Zwischenfazit.

Generell zeigte sich 31-Jährige mit dem bisherigen Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Alle Spieler machen bislang einen sehr guten Eindruck“, meinte Nagelsmann im Interview auf der Vereinshomepage. „Wir sind aktuell deutlich weiter als zum vergleichbaren Zeitpunkt des Vorjahrs. Die Jungs wirken alle total fokussiert, sind gierig und hungrig. Sie nehmen alles an wie vor einem Bundesliga-Spiel.“ Die zu unterschiedlichen Zeitpunkten in die Saisonvorbereitung einsteigenden Spieler auf ein einheitliches Niveau zu bringen, sei allerdings eine „anspruchsvolle Aufgabe für das Trainerteam“.

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Stürmer Andrej Kramarić, der mit Kroatien bei der WM in Russland ins Finale eingezogen war, ist immer noch nicht zur Mannschaft gestoßen. „Um Andrej mache ich mir keine großen Sorgen“, stellte Nagelsmann klar. „Er hat die WM gespielt und war danach drei Wochen im Urlaub, den er sich verdient hat. Er wird sehr motiviert zu uns kommen. Man muss aber überlegen, ob ein Einsatz im DFB-Pokal schon sinnvoll ist.“ Die TSG steigt am 18. August in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den 1. FC Kaiserslautern in die Saison 2018/19 ein.

Hoffenheim-Coach setzt auf volle Intensität im Training

Nagelsmann sieht sein Team aber auch zum jetzigen Zeitpunkt schon weit fortgeschritten: „Wenn die Saison morgen starten würde, wäre das für uns okay.“ Vor allem auf die Intensität während der Trainingseinheiten legt der Hoffenheimer Übungsleiter großen Wert. „Gestern war ein ehemaliger Analyst eines Bundesligisten da und hat uns beobachtet. Wir haben am Vormittag eigentlich das schlechteste Training in dieser Vorbereitung gemacht, aber er sagte, da war so viel Zug drin, wie er es noch nie bei einem Bundesliga-Training gesehen hat. Da sieht man schon, welchen Anspruch ich habe“, berichtete Nagelsmann.