Neustart: Walace bleibt beim HSV

Der aufs Abstellgleis geratene Walace will den Hamburger SV doch nicht im Winter verlassen. Stattdessen peilt der Brasilianer unter dem neuen Trainer Bernd Hollerbach einen Neubeginn an.

Unter Hollerbachs Vorgänger Markus Gisdol war der Mittelfeldakteur wegen wiederholter Undiszipliniertheiten in Ungnade gefallen. Seine unentschuldigte Verspätung im Trainingslager zu Jahresbeginn schien den vorzeitigen Abgang des Sechsers besiegelt zu haben. Doch nach dem Trainerwechsel eröffnete sich für den 22-Jährigen wieder eine Chance, die er nutzen möchte. „Er will einen Neustart und hat uns versprochen, alles dem gemeinsamen Ziel mit dem HSV unterzuordnen“, sagte Sportdirektor Jens Todt am Mittwoch dem Kicker und frohlockte: „Das ist genau das, was wir immer wollten.“

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Zuvor hatte es ein Gespräch zwischen Hollerbach und Walace gegeben, in dem der neue Coach dem Olympiasieger von 2016 die volle Unterstützung zusagte, sollte der sich zum HSV bekennen. Am Samstag (15.30 Uhr) hat der Hamburger Problemfall des Winters sogar gute Aussichten auf einen Startelf-Einsatz gegen RB Leipzig. Es zeichnet sich ab, dass Hollerbach auf eine Dreierkette umstellt, Gideon Jung würde eine Position nach hinten rutschen. Dessen Posten auf der Doppelsechs könnte Walace übernehmen.