Neuzugang Kapino gibt sich selbstbewusst

Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images for UEFA

Neuzugang Stefanos Kapino von Nottingham Forrest ist die Nummer zwei, die sich die Verantwortlichen des SV Werder Bremen gewünscht haben. Obwohl dem Torhüter seine zugedachte Rolle durchaus bewusst ist, möchte er sich jedoch auf Dauer nicht damit zufrieden geben.

„Irgendwann in der Zukunft möchte ich hier die Nummer eins sein“, sagte der Grieche bei seiner Vorstellung selbstbewusst. „Ich bin überzeugt, dass ich das schaffen kann.“ Dafür müsste er allerdings an Stammkeeper Jiri Pavlenka vorbei, der in seiner Premierensaison an der Weser vollends überzeugen konnte. Kapino suchte bewusst die Herausforderung: „Ich hatte andere Angebote, hätte auch zu anderen Klubs als Nummer eins gehen können.“ Letztlich war der gute Ruf der Norddeutschen ausschlaggebend für seine Entscheidung. „Werder ist eben Werder, ein großer Klub in der Bundesliga“, meinte der 24-Jährige.

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An Motivation mangelt es Kapino nach seinem Wechsel nach Bremen jedenfalls nicht. „Ich werde hart trainieren, immer hundert Prozent geben. Ich werde bereit sein, wenn ich gebraucht werde“, kündigte der Schlussmann an. Die große Auswahl auf der Torhüter-Position empfindet er als Vorteil. „Das sorgt für Konkurrenzkampf zwischen Pavlenka, Drobný, den jungen Keepern und mir. Das ist gut für das Team“, erklärte Kapino. „Es gibt uns die Möglichkeit, besser zu werden.“ Der Grieche blickt seiner neuen Aufgabe mit Vorfreude entgegen.

Ersatzmann mit internationaler Erfahrung

Kapino bringt die Erfahrung aus 67 Partien in der griechischen Super League, neun Partien in Champions oder Europa League sowie neun Länderspielen mit. Und die Bundesliga ist für den 1,96 Meter großen Hünen auch kein Neuland: In der Saison 2014/15 trug er das Trikot des 1. FSV Mainz 05, dabei stand er zweimal zwischen den Pfosten. Sollte das bei Werder zu Beginn nicht der Fall sein, ist das auch nicht tragisch: „Ich will dem Team weiterhelfen. Dabei ist es ist nicht schwierig, die Nummer zwei zu sein.“