Opare darf sich einen neuen Verein suchen

Rechtsverteidiger Daniel Opare wurde aus dem Augsburger Aufgebot für das Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Sonntag, 15.30 Uhr) gestrichen. Dem Spieler wurde in einem persönlichen Gespräch zudem mitgeteilt, dass er sich kurzfristig einen neuen Verein suchen kann.

„Daniel Opare hat uns bewusst und trotz der Konfrontation mit Fakten wiederholt belogen. Des Weiteren hat er mehrfach gegen den Verhaltenskodex innerhalb der Mannschaft verstoßen“, begründete Geschäftsführer Stefan Reuter die Maßnahme. Opare habe in der jüngsten Vergangenheit mehrfach gegen Werte wie Bodenständigkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit verstoßen, wie es in einer offiziellen Mitteilung des Klubs heißt. Aus diesem Grund habe der FCA sein Angebot einer Vertragsverlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages zurückgezogen.

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Zu Wochenbeginn waren Bilder aufgetaucht, die Opare und seinen Berater am Düsseldorfer Flughafen mit Schalke-Coach Domenico Tedesco sowie Sportvorstand Christian Heidel zeigten. FCA-Coach Manuel Baum hatte in der Folge ein Gespräch mit dem Spieler angekündigt, Heidel sprach auf Nachfrage von einem „reinen Kennenlerngespräch“.

Im exklusiven Lattenkreuz-Interview hatte Rechtsanwalt Ali Goldhammer unlängst gefordert, dass Vereine „viel mutiger“ sein müssten, wenn ein Spieler „beharrlich seine Arbeit verweigert und dem Verein nicht nur einen Image-Schaden zufügt, sondern auch dafür sorgt, dass ein Ersatz verpflichtet werden muss“.