Petersen: „Hatten nicht viel entgegenzusetzen“

Die 1:2-Niederlage bei Hannover 96 bedeutete die erste Pleite für den SC Freiburg in diesem Jahr. Stürmer Nils Petersen und Trainer Christian Streich haderten mit dem eigenen Auftritt.

Torchancen blieben aufseiten der Breisgauer Mangelware, der Tabellenzwölfte tat sich in Hannover extrem schwer, Gefahr zu erzeugen. „Wir hatten zu viele einfache Ballverluste und Stockfehler und haben die Chance zum 1:0 nicht genutzt. In der zweiten Hälfte haben wir fußballerisch besser gespielt, aber am Ende reicht es nicht“, meinte Streich. Petersen bemängelte ebenso die fehlende Durchschlagskraft des Sportclubs. „Wir haben keinen guten Tag erwischt, der Gegner hat sein Spiel abgespult, so wie wir das erwartet haben“, sagte der Torjäger und ergänzte: „Wir hatten heute nicht viel entgegenzusetzen, dann kommt eben so ein Ergebnis zustande, was sich zwar knapp anhört, aber dennoch in Ordnung geht.“

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Streich ärgerte sich vor allem darüber, dass sein Team erneut einem Rückstand hinterherlaufen musste. „Es ist auch ein Problem, dass wir in viel zu vielen Spielen diese Saison in Rückstand geraten. Es kann ja sein, dass Freiburg vielleicht öfter in Rückstand gerät als in Führung, das ist normal. Aber so oft?“, haderte er. Für Torschütze Manuel Gulde war die Einstellung in den direkten Duellen entscheidend. „Es war ein sehr intensives Spiel. Wir haben wenig den Ball halten können in der ersten Halbzeit, viele Zweikämpfe verloren. Hannover war einen Tick griffiger. Wir waren jetzt nicht weit hinten dran in den Zweikämpfen, aber eben einen Tick“, resümierte der Innenverteidiger.