Petersens Platzverweis: DFB verhandelt Einspruch am Mittwoch

Das DFB-Sportgericht verhandelt am Mittwoch ab 16 Uhr mündlich den Einspruch von Nils Petersen gegen seinen Platzverweis im Bundesliga-Spiel auf Schalke (0:2). Die Erfolgsaussichten sind jedoch gering.

Der Stürmer des SC Freiburg hatte in der 64. Spielminute zunächst die Gelbe Karte und in der 67. Minute die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Tobias Stieler erhalten. Der Einspruch wird damit begründet, dass der Angreifer die erste Verwarnung gar nicht mitbekommen habe, weil sie in seinem Rücken gezeigt worden sei. „Er hat es nicht gesehen, er hat ja hinten keine Augen“, hatte sich SCF-Trainer Christian Streich nach der Entscheidung geärgert und den Referee kritisiert. Stieler hatte seinerseits erklärte, er habe den Spieler bei der ersten Verwarnung angefasst und mit ihm geredet.

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In der laufenden Spielzeit absolvierte Petersen bisher 31 Pflichtspiele für Freiburg, erzielte dabei 17 Treffer und bereitete zudem ein Tor seiner Mitspieler vor. Vertraglich ist der 29-Jährige, dessen Marktwert auf knapp fünf Millionen Euro geschätzt wird, noch bis zum 30. Juni 2021 gebunden.

(cbe/sid)