Preetz: „Können jetzt befreit aufspielen“

Durch den 2:1-Sieg über den 1. FC Köln am Samstag hat sich Hertha BSC endgültige Sicherheit vor der Abstiegszone verschafft. Auch nach oben gibt es kaum Möglichkeiten, was die restlichen vier Partien eher zum Schaulaufen werden lässt. Am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) geht es gegen Eintracht Frankfurt.

Sieben Punkte Rückstand hat die Hertha auf die internationalen Plätze. Ohne ein konkretes Ziel auszugeben, sagte Geschäftsführer Michael Preetz auf der Pressekonferenz zum Spiel, die Mannschaft wolle „so viele Punkte wie möglich holen. Wir können jetzt befreit aufspielen.“ Beim Auswärtsspiel in Hessen erwartet den Tabellenneunten eine starke Frankfurter Mannschaft, die durch den Einzug ins DFB-Pokal-Finale vom Mittwoch noch zusätzlich euphorisiert sein dürfte.

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Davon ließ sich Trainer Pál Dárdai aber nicht beeindrucken. „Wir gehen mit unserem Auswärtssystem mutig ins Spiel. Wir wollen weiter punkten, damit es am Saisonende gut aussieht“, erklärte der Coach. Niklas Stark kann wegen seines Nasenbeinbruchs nicht auflaufen, für ihn wird vermutlich Jordan Torunarigha auflaufen. Der junge Verteidiger habe seine „Sache immer gut gemacht“, lobte Dárdai. Bis auf Stark kann der Ungar auf alle Spieler zurückgreifen.