Rangnick über RB-Interesse an Rudy: „Nicht darstellbar“

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Die Suche nach einem adäquaten Ersatz für Naby Keïta, der im Sommer für rund 60 Millionen Euro zum FC Liverpool gewechselt ist, gestaltet sich schwierig. Angeblich steht nun Sebastian Rudy vom FC Bayern ganz oben auf der Leipziger Wunschliste.

Wie die Sport Bild berichtet, würde Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick für einen Transfer des deutschen Nationalspielers sogar seine bisherigen Transferregeln (Gehaltsobergrenze und Altersgrenze) lockern. Einen ersten Vorstoß in Richtung Rudys Management soll es demnach bereits gegeben haben. Rangnick holte den Mittelfeldspieler schon 2010 vom VfB Stuttgart nach Hoffenheim, wo er unter Julian Nagelsmann zum absoluten Schlüsselspieler wurde. „Unabhängig davon, ob Sebastian Rudy ein sehr guter Spieler ist – wie soll das für uns darstellbar sein? Damit beantwortet sich dieses Gerücht von selber“, reagierte Rangnick gegenüber dem Sportbuzzer auf die Meldung. „Darüber hinaus steht es einem nicht zu, über Spieler anderer Vereine zu sprechen.“

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In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte Rudy 35 Pflichtspiele für den FC Bayern, erzielte dabei einen Treffer und bereitete zudem fünf Tore seiner Mitspieler vor. Vertraglich ist der 28-Jährige, dessen Marktwert auf knapp 15 Millionen Euro geschätzt wird, noch bis zum 30. Juni 2020 gebunden. Erst vergangenen Sommer wechselte Rudy ablösefrei von Hoffenheim nach München.