Rebbe zufrieden mit Wolfsburger Offensiv-Rochade

Wolfsburgs Sportdirektor Olaf Rebbe hat einen Tag nach Ende der Winter-Transferperiode ein erstes Fazit über die Aktivitäten des VfL auf dem Transfermarkt gezogen. Dabei zeigte sich der 39-Jährige durchweg glücklich.

Mit Rückkehrer Josip Brekalo sowie den beiden Schweizern Renato Steffen und Admir Mehmedi verpflichteten die Niedersachsen drei neue Alternativen. Dafür wurde Nationalstürmer Mario Gómez an den kommenden Gegner VfB Stuttgart abgegeben. Außerdem wurden Paul-Georges Ntep, Marvin Stefaniak und Kaylen Hinds verliehen. Es handelt sich damit bei allen transferierten Profis um Offensivspieler. „Es sind sicherlich mehr Transfers geworden als zuvor geplant, aber ich bin jetzt sehr glücklich über die Zusammenstellung des Kaders. Wir denken, dass es eine ausgewogene Gruppe ist. Ein Kader, der sich gemeinsam weiterentwickeln kann“, meinte Rebbe.

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Die drei Neuzugänge resultierten aus dem Abgang von Gómez und der langwierigen Verletzung von Jakub Błaszczykowski. „Mit Mehmedi haben wir auf den Ausfall von Kuba reagiert, bei dem wir nicht wissen, wie lange er noch fehlen wird“, erklärte der Sportdirektor der „Wölfe“. „Steffen war bei uns dagegen schon im Sommer ein Thema. Beide haben Champions League-Erfahrung und sind Nationalspieler. Josip war dazu eine gute Gelegenheit für uns. Da waren wir sehr froh, als wir ihn zurücknehmen konnten.“ Rebbe also sieht den Kader sinnvoll ergänzt.

„Transfers mit Augenmaß“

Vor allem in Sachen Variabilität sieht der Sportfunktionär eine Verbesserung zur Hinrunde. „Wir sind jetzt unberechenbarer aufgestellt. Der Trainer hat nun mehr Optionen, in verschiedenen taktischen Systemen zu agieren“, freute sich Rebbe. Dabei sei im Hinblick auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten des VfL „mit Augenmaß“ vorgegangen worden. Das Ende der Transferperiode bedeutet für den früheren Marketingleiter des SV Werder Bremen aber keineswegs Erholung: „Die Arbeit geht normal weiter. Es stehen genügend Themen an, die wir vorantreiben wollen.“