Rebić: „Ich weiß, dass es konkrete Angebote gibt“

Foto: Christof Stache/AFP/Getty Images

Frankfurts Ante Rebić hat in den letzten Monaten national wie international auf sich aufmerksam gemacht. Der Kroate sprach nun über das Interesse an seiner Person und seine Zukunftsplanung.

Rebić sieht das Interesse der europäischen Top-Klubs als Bestätigung seiner starken Leistungen in der vergangenen Bundesliga-Saison, aber vorrangig bei der Weltmeisterschaft. In Russland überzeugte der 24-Jährige als Antreiber in der kroatischen Offensive und trug großen Anteil am Finaleinzug. Einige internationale Schwergewichte sollen den Linksaußen daher auf dem Zettel haben, er selbst schloss einen zeitnahen Wechsel nicht aus. „Das Transferfenster ist noch fast einen ganzen Monat auf. Ich bin zur Fiorentina am 29. August gewechselt und nach Frankfurt am 31. August“, deutete Rebić gegenüber goal.com an.

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Für den Offensivspieler sind die Gerüchte und Anfragen eine Auszeichnung. „Ich bin sicherlich froh, wenn ich höre oder lese, wie viele große Trainer und große Vereine sich über mich erkundigen. Ehrlich gesagt, habe ich das auch verdient“, meinte der Kroate. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic hatte noch im Juli behauptet, dass es keine Offerten für Rebić gebe. Dem widersprach der Rechtsfuß: „Ich weiß, dass es konkrete Angebote gibt.“ Auch der FC Bayern München mit Ex-Frankfurt-Coach Niko Kovač soll Rebić auf dem Zettel haben (Lattenkreuz berichtete).

Eintracht-Profi noch angeschlagen

Wo auch immer der Flügelstürmer in der kommenden Saison spielen wird, er freut sich darauf, wieder auf dem Platz zu stehen. „Ich habe den Fußball schon langsam wieder vermisst. Ohne Fußball ist es langweilig geworden“, sagte Rebić. Körperlich ist der Nationalspieler allerdings noch angeschlagen: „Ich habe immer noch Probleme mit meinem Fuß, weil ich im Spiel gegen Argentinien (3:0 in der WM-Gruppenphase; Anm. d. Red.) einen Schlag abbekommen habe.“ Rebić kämpfte sich allerdings durch das Turnier bis ins Finale, wo Kroatien dem amtierenden Weltmeister Frankreich mit 2:4 unterlag. „Die Ärzte konnten es gar nicht glauben, dass ich mit dem Fuß noch vier oder fünf Spiele nach dem Duell mit Argentinien machen konnte“, erzählte der Angreifer.