Reschke hat „großes Vertrauen in das Gesamtgebilde“

Spätestens seit dem 2:3 in Mainz ist der VfB Stuttgart angekommen im Abstiegskampf. Den Trainer infrage stellen will Sportvorstand Michael Reschke aber keinesfalls. Carlos Mané stellt er einen Verbleib in Aussicht.

„Ich habe großes Vertrauen in das Gesamtgebilde aus Mannschaft und Trainerteam. Nicht nur ich, sondern der ganze Klub“, stellte Reschke im Interview der Stuttgarter Nachrichten klar. Die nach der Niederlage in Mainz aufgekommenen Gerüchte, er habe sich von Trainer Hannes Wolf distanziert, verwies der VfB-Sportvorstand damit ins Reich der Fabel.

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Ohnehin gehe es in der aktuellen Situation nicht um einzelne Personen, erklärte der 60-Jährige weiter: „Es geht hier nicht um Hannes Wolf, Michael Reschke oder irgendjemand anderen. Es geht hier um den Klub, um den VfB Stuttgart. Die Wucht und Strahlkraft des VfB, seine Bedeutung für die Region und seine Menschen, die Leidenschaft seiner Mitarbeiter und der Fans – das ist beeindruckend und darum geht es!“

„Lösungsansätze“ bei Mané

Schon vor der Saison schließlich hatte Reschke kein leichtes Jahr erwartet – und mit diesem Ausblick wohl richtig gelegen. Mit 20 Punkten schwebt Stuttgart derzeit schließlich in akuter Abstiegsgefahr. Vier Punkte ist Bremen auf dem Relegationsrang noch entfernt, fünf trennen den VfB vom Hamburger SV und Rang 17. Nun sei Mentalität gefragt, erklärte Reschke vor dem Duell mit Schalke am Samstag. „Das allerwichtigste“ sei, „dass wir mit einer anderen Einstellung auf den Platz gehen“. Dies sei auch die Überzeugung „der gesamten Truppe“.

Einem der größten Pechvögel des Vereins stellte Reschke derweil eine neue Perspektive in Aussicht. Carlos Mané hat in dieser Saison verletzungsbedingt zwar noch kein Spiel für die Schwaben absolvieren können. Dennoch sei ein Verbleib des Leihspielers über den Sommer hinaus möglich. Zwar werde der Verein die Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro nicht ziehen. Dennoch werde man sich im Frühjahr mit Manés Stammverein Sporting Lissabon zusammensetzen, „um über Lösungsansätze nachzudenken“, kündigte Reschke an.