Rönnow: „Druck gibt es im Fußballgeschäft überall“

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Noch kann Frederik Rönnow bei Eintracht Frankfurt nicht angreifen, eine Knieverletzung stoppt den neuen Keeper. Schon bald aber will Rönnow ins Mannschaftstraining einsteigen. Ein wenig länger dürfte es bei Nicolai Müller dauern.

Sorgen vor den Fußstapfen von Lukáš Hrádecký hat Rönnow nicht, die Geschichte schließlich ist bekannt: Bereits zum dritten Mal beerbt der dänische Torwart die finnische „Spinne“. „Die Fußstapfen hier in Frankfurt sind groß, aber das waren sie auch in Bröndby“, erklärte Rönnow am Montag. Ohnehin mache ihm die Erwartungshaltung nicht so sehr zu schaffen: „Druck gibt es im Fußballgeschäft überall, von daher mach ich mir nicht allzu große Sorgen.“

- Anzeige -

Allzu viel zu sehen gab es von Rönnow bislang allerdings nicht. Gleich im ersten Training bei den Hessen hatte sich der 25-Jährige das Knie verdreht. „Wirklich nichts Ernstes“ sei die Verletzung, sagte der Däne, der mit den Frankfurtern nichtsdestotrotz ins Trainingslager nach Gais gefahren ist. „Es ist ein bisschen frustrierend, wenn ich die Jungs hier spielen sehe, und ich nicht eingreifen kann“, räumte Rönnow ein. Aber: „Ich denke, dass ich in ein paar Tagen einsteigen kann.“ Ähnlich äußerte sich Adi Hütter: „Ich hoffe, dass er so schnell wie möglich fit wird. Laut unseren Spezialisten und Ärzten wird er bald fit sein“, sagte der Eintracht-Trainer laut Kicker.

Etwas pessimistischer sind die Prognosen der Hessen bei einem weiteren Neuzugang: Nicolai Müller ist zwar ebenfalls mit nach Gais gereist, der Einstieg ins Training allerdings dürfte noch etwas dauern. Erst „übernächste Woche“ rechnet Hütter mit dem am Oberschenkel verletzten Angreifer.