Rückkehr nach Belgien? Dimata will in Wolfsburg bleiben

Unter Ex-Trainer Martin Schmidt kam Landry Dimata beim VfL Wolfsburg nur unregelmäßig zum Einsatz. Das hat sich unter Bruno Labbadia geändert. Trotz Avancen aus seinem Heimatland will der Belgier in Wolfsburg bleiben.

Seitdem Labbadia das Traineramt der „Wölfe“ übernommen hat, kam Dimata in drei von vier Spielen zum Einsatz, zweimal wurde er eingewechselt, beim 0:1 gegen den FC Schalke 04 am vergangenen Spieltag durfte der Stürmer sogar erstmals in dieser Saison die kompletten 90 Minuten auf dem Rasen stehen. Aktuell weilt der 20-Jährige für die Duelle gegen die Niederlande und Ungarn bei der belgischen U21-Nationalmannschaft.

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Ende Februar, als Diamata nur selten spielte, hatte Marc Coucke, Vorsitzender beim RSC Anderlecht und ehemaliger Präsident von Diamatas Ex-Klub KV Ostende, versucht, dem Angreifer eine Rückkehr nach Belgien schmackhaft zu machen. „Falls er für ein Jahr nach Belgien zurückkehren will – mit Vergnügen“, sagte Coucke nun gegenüber Sporza. „Er ist vielleicht ein Jahr zu früh gegangen, müsste womöglich einen Top-Klub in Belgien durchlaufen, ehe er ins Ausland geht.“ Dimata denkt aber nicht an einen vorzeitigen Abschied vom VfL, sondern will sich in der Bundesliga durchsetzen. „Vorläufig liegt meine Zukunft in Wolfsburg“, erklärte der gebürtige Kongolese. Aufgrund der aktuellen Situation sei es ohnehin schwer an das nächste Jahr zu denken.