Rummenigge: „Goretzka wäre sonst zum FC Barcelona gewechselt“

Der Wechsel von Leon Goretzka zum FC Bayern München im Sommer sorgt weiter für Aufsehen. Derweil hat der Rekordmeister am Donnerstag die Ausleihe von Marco Friedl zum SV Werder Bremen dingfest gemacht.

„Marco hat sich in den letzten Monaten bei uns hervorragend entwickelt. Wir hoffen, dass er nun bei Werder Bremen den nächsten Schritt machen und dort zum Stammspieler werden kann“, erklärte Sportdirektor Hasan Salihamidžić. Friedl, der sich bis Sommer 2019 an den Weserklub ausleihen lässt, ergänzte: „Gerade in Österreich ist Werder durch Spieler wie Zlatko Junuzović, Florian Kainz, Marco Arnautović oder auch Andreas Herzog bekannt. Ich freue mich, in den kommenden eineinhalb Jahren Teil der Mannschaft zu sein.“ Eine Kaufoption besitzen die Bremer nicht.

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Der ablösefreie Transfer von Confed Cup-Sieger Goretzka vom FC Schalke 04 nach München schlägt weiter hohe Wellen. „Wenn wir Leon nicht verpflichtet hätten, wäre er mit großer Wahrscheinlichkeit zum FC Barcelona gewechselt. Das kann, ganz grundsätzlich, nicht im Interesse des deutschen Fußballs sein“, schrieb Rummenigge im Vorwort des Stadionhefts vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen die TSG 1899 Hoffenheim. „Leon Goretzka ist enorm talentiert, er ist erst 22 Jahre alt, ein deutscher Nationalspieler mit großem Potenzial auf seiner Position – da wären wir wirklich im falschen Film gewesen, wenn wir uns nicht um ihn bemüht hätten.“

Die Partie gegen Hoffenheim am Wochenende gleicht einem großen Wiedersehen. Bayerns Stürmer Sandro Wagner, Mittelfeldmann Sebastian Rudy und Innenverteidiger Niklas Süle spielten zuvor allesamt für die Kraichgauer. „Ich würde mich freuen, wenn ich spielen darf. Es ist ein besonderes Spiel für mich. Ich wäre auf jeden Fall bereit“, sagte Letzterer am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Der 22-Jährige war im Hinspiel nicht zum Einsatz gekommen.

(cbe/sid)