Rummenigge lässt Zukunft bei Bayern offen

Foto: Alexandra Beier/Bongarts/Getty Images

Karl-Heinz Rummenigge hat seine Zukunft als Vorstandschef des FC Bayern München offen gelassen. Im kommenden Sommer endet der Vertrag des 62-Jährigen beim deutschen Rekordmeister.

„Ich bin ja bekannt dafür, dass ich mich nicht frühzeitig entscheide. Ich lasse das alles ganz entspannt auf mich zukommen, wir werden uns unterhalten und dann werde ich sehen, ob es weitergeht oder nicht“, sagte Rummenigge der tz. „Ich persönlich will nicht zur Gruppe derer gehören, die meinen, sie wären unersetzlich. Irgendwann wird auch für mich der letzte Tag kommen. Dann muss man nicht nur bereitwillig, sondern auch positiv den Schlüssel übergeben, den der Nächste wieder in die Tür steckt.“ Rummenigge hatte bereits nach dem Ende seiner Spielerkarriere 1991 als Vizepräsident bei Bayern angefangen.

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„Ich bin überzeugt, dass Uli Hoeneß und ich uns in nicht allzu ferner Zukunft einen fähigen Mann ausgucken müssen, den wir im Umgang sicherlich unterstützen werden – der dann aber auch selber schwimmen muss“, sagte Rummenigge. „Fußballwissen hilft, ich durfte mich aber auch erst zehn Jahre als Vizepräsident im Windschatten von Franz Beckenbauer und Uli bewegen und entwickeln.“ Rummenigge ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG.

(sid)