Rummenigge über Lewandowski, Boateng und Thiago

Torjäger Robert Lewandowski muss bleiben, Weltmeister Jérôme Boateng kann gehen. Innenverteidiger Kevin Vogt von der TSG 1899 Hoffenheim ist derweil kein Thema beim FC Bayern München.

„Grundsätzlich sind die (Wechselabsichten) nicht aus der Welt. Die hat mir auch sein Berater (Christian Nerlinger; Anm. d. Red.) kundgetan“, sagte Rummenigge am Rande der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den früheren Vorstand Karl Hopfner mit Blick auf einen Wechsel von Abwehrspieler Boateng und dessen öffentliche Abwanderungsgedanken. „Wir wissen daher, dass das Thema möglicherweise auf uns zukommen kann. Wenn ein Verein kommt und er kundtut, dass er zu diesem Verein wechseln möchte, werden wir uns damit befassen.“ Für einen Verkauf gebe es allerdings eine Schmerzgrenze: „Die wird sicher auch nicht niedrig sein“, betonte Rummenigge. Der Vertrag von Boateng läuft noch bis Sommer 2021.

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Dagegen habe sich im Fall des wechselwilligen Lewandowski nichts geändert, erklärte Rummenigge: „Ich habe schon vor Wochen gesagt, ich nehme Wetten auf Lewandowskis Verbleib bei uns an – die nehme ich heute noch an. Es hat alles Bestand, was wir schon seit Wochen sagen.“ Spekuliert wird auch über einen Transfer von Thiago. Der Mittelfeldspieler soll mit einer Rückkehr zum FC Barcelona liebäugeln. „Bei uns hat sich kein Klub gemeldet, und auch Thiago nicht. Wir planen weiter mit ihm“, sagte Rummenigge, fügte aber an: „Wobei ich sagen muss, dass wir sehr viele Mittelfeldspieler im Kader haben. Für neun Mann, glaube ich, haben wir je nach System nur drei bis vier Positionen zu vergeben.“

(cbe/sid)