Ruthenbeck: „Berechtigt uns, weiter vom Wunder zu träumen“

Nach einem emotionalen Derbysieg keimt beim 1. FC Köln wieder Hoffnung auf. Durch seinen fünften Saisonsieg verkürzte der FC den Rückstand auf den Relegationsplatz und den ersten Nicht-Abstiegsplatz auf fünf Punkte.

„Es ist schön, dass wir endlich vom letzten Platz weggekommen sind“, sagte Torhüter Timo Horn nach dem 2:0-Erfolg gegen Leverkusen. Erstmals seit dem zweiten Spieltag gaben die Kölner die Rote Laterne des Tabellenletzten wieder ab – an den Hamburger SV. „Wir haben die Konkurrenten unter Druck gesetzt“, betonte Horn, „und wir werden weiter alles versuchen.“

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Yūya Ōsako und Simon Zoller erzielten die Tore für die Kölner, die in den restlichen sieben Saisonspielen noch den sechsten Abstieg in der Vereinsgeschichte abwenden wollen. Der FC kaufte dem Erzrivalen vom Start weg den Schneid ab. Leverkusen wirkte völlig verunsichert und suchte vergebens nach einem wirksamen Konzept gegen die teilweise wie entfesselt aufspielenden Kölner. „Wir sind nach dem frühen 1:0 gierig geblieben. Die Rote Karte hat uns dann in die Karten gespielt. Es ist absolut positiv, dass wir nicht mehr Letzter sind. Das ist ein Zeichen, dass wir noch am Leben sind, und berechtigt uns, weiter vom Wunder zu träumen“, erklärte FC-Trainer Stefan Ruthenbeck.

(sid)