Ruthenbeck kündigt Veränderungen an

Der 1. FC Köln greift im Abstiegskampf nach dem letzten Strohhalm und will mit einem Sieg im direkten Duell (Samstag, 15.30 Uhr) die Sorgen des 1. FSV Mainz 05 vergrößern. Es ist mal wieder kurz vor zwölf.

Bei all der Rechnerei vor dem wirklich letzten „Abstiegsfinale“ verlor sogar Stefan Ruthenbeck kurzzeitig den Überblick. „Mainz hat fünf Punkte mehr als wir“, sagte der Trainer des 1. FC Köln, der seine Annahme sogar noch mit den Worten „das ist Fakt“ stützte. Der tatsächliche Abstand auf den Relegationsrang beträgt zwar sechs Zähler – an der Ausgangslage ändert dies allerdings nichts. Die Kölner müssen das Duell unbedingt gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

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„Der ein oder andere hat nicht so reagiert, wie ich es mir vorstelle. Es wird Veränderungen geben. Wir brauchen Spieler, die nicht so negativ sind“, kündigte Ruthenbeck an. Schon ein Unentschieden dürfte zu wenig sein, um das rettende Ufer noch zu erreichen. Hoffnung macht dem FC-Coach die gesteigerte Aggressivität im Training. Bei der 0:6-Niederlage in Hoffenheim hätten sich seine Spieler „blamiert“, meinte Ruthenbeck, „so etwas will ich nicht mehr sehen“. Wahrscheinlich darf Angreifer Simon Terodde, der am Samstag nicht zum Einsatz gekommen war, von Beginn an ran. Der 30-Jährige hat seit seinem Winterwechsel bereits fünf Treffer für die Rheinländer erzielt, auf ihm ruhen die Hoffnungen.

Vorneweg gehen soll auch Nationalspieler Jonas Hector, der genauso wie Marcel Risse am Donnerstag ins Teamtraining des FC zurückgekehrt ist. Während Ersterer definitiv fit ist, steht hinter dem Einsatz des Flügelspielers noch ein Fragezeichen.

(cbe/sid)