Ruthenbeck lobt leidenschaftliche Kölner

Zwar konnte der 1. FC Köln am Samstag nicht den vierten Sieg in Folge einfahren, doch war zumindest Trainer Stefan Ruthenbeck mit dem 1:1 gegen den FC Augsburg zufrieden. Neuigkeiten gab es zu den während der Partie verletzt ausgetauschten Marco Höger und Christian Clemens.

Höger war nach 24 Minuten mit Augsburgs Ja-Cheol Koo zusammengeprallt. Ruthenbeck sagte, der Verdacht gehe „in Richtung leichter Gehirnerschütterung“. Der Mittelfeldakteur war nach langer Verletzungspause erst Ende letzten Jahres zurückgekehrt. Noch keine genaue Diagnose gibt es für Clemens, der mit Oberschenkelproblemen raus musste. „Wir hoffen, dass es keine Muskelverletzung ist“, erklärte der Trainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

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Wie ihre Mitspieler hatten auch Höger und Clemens eine leidenschaftliche Vorstellung geboten, die letztendlich jedoch nur mit einem Punkt belohnt wurde. Für die vom Abstieg bedrohten Kölner war das, auch angesichts der guten Leistung, etwas wenig – davon wollte Ruthenbeck jedoch nichts wissen. „Nur ein 1:1? Damit darf mir keiner kommen, das lasse ich so nicht stehen. Die Mannschaft sitzt enttäuscht in der Kabine, weil sie nicht gewonnen hat. Und trotzdem war das der beste Auftritt, seit ich hier Trainer bin“, stellte der 45-Jährige klar.

„Die können auch Fußball spielen“

Gegen die Überraschungsmannschaft aus Augsburg war der FC über weite Strecken der Partie die bessere Mannschaft. Eine gute Viertelstunde vor Schluss mussten die Kölner jedoch durch Caiuby den Ausgleich hinnehmen, nachdem Miloš Jojić in der ersten Hälfte per direktem Freistoß die Führung gelungen war. Ruthenbeck verwies auf die Qualität des Gegners: „Die schielen auf die Europa League, die können auch Fußball spielen und natürlich kann es eine Phase geben, in der die uns mal knacken.“ Am kommenden Wochenende trifft Köln zuhause auf Borussia Dortmund. Die Rückkehr von Peter Stöger an seine langjährige Wirkungsstätte steht an.