Ruthenbeck: Selbstbewusst gegen Dortmund

Am morgigen Freitag steht für den 1. FC Köln ein besonderes Spiel an: Peter Stöger gastiert mit Borussia Dortmund im Rhein-Energie-Stadion. Diese Konstellation wollte FC-Trainer Stefan Ruthenbeck vor dem Spiel jedoch nicht besonders hervorheben. Er verwies stattdessen auf die Qualität des Gegners – und auf die eigene.

„Mit Borussia Dortmund kommt eine Mannschaft, die in den letzten acht Spielen nur einmal verloren hat. Ich wehre mich dagegen, zu sagen, dass Dortmund eine Krise hat“, stellte Ruthenbeck klar. Der BVB hat von den angesprochenen acht Begegnungen allerdings auch nur zwei gewonnen. Dennoch werde am Freitag „eine sehr gute Mannschaft auf dem Platz stehen, die schwer zu schlagen sein wird“, führte der Coach aus. Die Causa Stöger sei für ihn „kein großes Thema“, äußerte Ruthenbeck, auch wenn „die Mannschaft eine tolle Zeit mit Peter Stöger und seinem Team“ gehabt habe.

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Dass seine Mannschaft drei der letzten vier Partien für sich entscheiden konnte, habe nichts daran geändert, dass der „Druck im Abstiegskampf weiterhin groß“ bleibe, betonte der 45-Jährige. Dennoch habe die gute Form positive Auswirkungen: „Das Spiel gegen Augsburg (1:1; Anm. d. Red.) hat mir gezeigt, dass die Mannschaft absolut gewillt ist, die Spiele zu gewinnen. Wir gehen mit breiter Brust ins Spiel gegen den BVB.“ Leonardo Bittencourt, Tim Handwerker und Nikolas Nartey fallen verletzt aus. Noch unklar sei, ob Yūya Ōsako eine Option ist, sagte Ruthenbeck. Der Japaner hat wegen einer Erkältung das Abschlusstraining verpasst. Im Laufe des Freitags werde entschieden, „ob es für einen Einsatz reicht“.