Ruthenbeck setzt auf müde Eintracht

Der 1. FC Köln trifft am Samstag auf Eintracht Frankfurt. Cheftrainer Stefan Ruthenbeck schulte seine Mannschaft am Dienstag im taktischen Bereich, um sie auf das Duell vorzubereiten. Sehrou Guirassy musste am heutigen Mittwoch wegen einer Verletzung aussetzen.

Wie der Verein mitteilte, laboriert der Stürmer an Problemen mit dem Sprunggelenk. Es wurden keine Angaben gemacht, ob Guirassy gegen Frankfurt wieder zum Einsatz kommen könnte. „Schwer zu bespielen“ seien die Hessen, erklärte Ruthenbeck, der die 0:3-Niederlage des kommenden Gegners beim FC Augsburg vom vergangenen Wochenende als Ausrutscher wertete. Frankfurt muss am Mittwoch im DFB-Pokal noch gegen Mainz ran. Diese zusätzliche Belastung könne sich für den FC positiv auswirken. „Bei vielen Spielen in kurzer Zeit kann man im Kopf schon einmal ein wenig müde werden“, meinte der FC-Coach.

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Ruthenbeck merkte jedoch an, dass eine englische Woche im normalen Spielbetrieb in der Regel keine körperlichen Nachteile zur Folge habe. „Eher eine mentale Geschichte“ spiele sich dabei ab, fuhr er fort. Deshalb könne sich das Auftreten seines Teams „hinsichtlich der Pressinghöhe“ verändern. Im Mannschaftstraining am Dienstag durfte sich mit Tomáš Ostrák ein Spieler aus der U19 beweisen. „Ein hochtalentierter Junge und ganz klar ein Kandidat für die Zukunft“ sei der offensive Mittelfeldspieler aus Tschechien, sagte Ruthenbeck. Zudem stieg Tim Handwerker, der sich Ende Januar die Hand gebrochen hatte, wieder ins Training ein.