Ruthenbeck sieht gute Chancen im Derby

Vor seinem ersten rheinischen Derby als Cheftrainer des 1. FC Köln ist Stefan Ruthenbeck optimistisch, dass die Wende begonnen werden kann. Auch wenn er in Borussia Mönchengladbach einen äußerst starken Gegner sieht, sei es möglich, das Spiel positiv zu gestalten, zeigte sich der 45-Jährige optimistisch.

„Wir haben eine klare Idee, wie wir das Spiel angehen wollen, und wenn wir diese umsetzen, dann wird es für Gladbach schwer, uns zu schlagen“, erklärte Ruthenbeck auf der Pressekonferenz zum Spiel. Im Rahmen des H-Hotels Wintercup, einem Blitzturnier am vergangenen Wochenende, sei deutlich geworden, „dass wir gerade in der Defensive mehrere Systeme spielen und die Null halten können“, fuhr der Coach fort. Der Respekt vor dem Gegner sei dennoch groß, gab Ruthenbeck zu: „Wir treffen auf eine richtig spielstarke Mannschaft, die gerade in der Spieleröffnung und im Übergang tolle Ideen hat und es richtig gut macht. Sie sind sehr effektiv vorne.“

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Personell gibt es keine Überraschungen zu verkünden. Jannes Horn wird wie erwartet noch eine Woche brauchen, um sich von einer Grippe zu erholen, Yūya Ōsako und Konstantin Rausch hingegen werden einsatzbereit sein. Besonders Letztgenannter, der zuletzt unter dem neuen Trainer etwas außen vor war, habe „richtig gut trainiert“, hob Ruthenbeck hervor. Das Derby sei für ihn „etwas Besonderes“, betonte er weiter: „Alle sind hochmotiviert und heiß und wir freuen uns darauf. Es wird pure Gänsehaut da sein, wenn ich am Sonntag als Cheftrainer des 1. FC Köln gegen Gladbach ins Stadion kommen darf.“