Ruthenbeck-Vertrag wird nicht verlängert

Der 1. FC Köln und Stefan Ruthenbeck haben sich darauf verständigt, den im Sommer auslaufenden Vertrag als Cheftrainer der FC-Profis nicht zu verlängern. Das bestätigten die Domstädter am Donnerstag.

„Wir wollen für Klarheit sorgen: Stefans Vertrag endet im Sommer“, sagte Geschäftsführer Armin Veh. Die Entscheidung gilt unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit. „Für mich als Kölner war und ist es ein Privileg, Cheftrainer des 1. FC Köln zu sein“, erklärte Ruthenbeck. „Aber ich definiere mich nicht über diesen Posten. Intern waren wir ohnehin offen zueinander. Dass wir darüber hinaus jetzt auch nach außen Klarheit haben, war mir sehr wichtig, denn Spekulationen über meine Zukunft sollen in den letzten Wochen der Saison nicht zur Belastung werden.“ Er werde nun „alles dafür tun, den FC in der Bundesliga zu halten. Sollte dies nicht klappen, werden wir zumindest mit Anstand und erhobenen Hauptes die Saison beenden.“

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Als heißer Kandidat auf die Nachfolge gilt Markus Anfang. Der gebürtige Kölner kämpft derzeit mit dem Zweitligisten Holstein Kiel um den Aufstieg. „Wir werden da zeitnah sicher etwas bekannt geben. Ich sage aber keine Namen“, sagte Veh. Anfang könnte nur im Falle des Aufstiegs ablösefrei zum FC wechseln, ansonsten wird eine Ablöse fällig. Sein Vertrag bei den Norddeutschen läuft noch bis 2019. Ob Ruthenbeck den Kölnern in anderer Funktion erhalten bleibt, sollen Gespräche nach Saisonende ergeben. „Wir wären sehr glücklich, wenn er bei uns bleiben würde“, sagte Veh. Der 46-Jährige war erst im Dezember vom Trainer der A-Jugend zum Chefcoach des Bundesliga-Teams befördert worden.